06.07.2022: Rut 1, 1-22

Das Buch Rut trägt seinen Namen nach einer der Hauptfiguren dieser novellenartigen Erzählung, die als Meisterwerk hebräischer Erzählkunst gilt. Insofern es den gottgeleiteten Überlebenskampf in einer patriarchalen und vor allem für arme Frauen lebensgefährlichen Welt beschreibt, ist es das Frauenbuch des AT schlechthin. Von seinem Schluss her hat es zugleich eine messianische Perspektive, die auch im Stammbaum Jesu in Mt.1,1-17 aufgenommen ist. Rut wird als eine der Stammmütter Jesu genannt.

Wie Abraham und Sara, wie die ganze Jakob-Sippe, wie heute so viele Menschen in afrikanischen Ländern, verlässt in einer Hungersnot eine Familie ihre Heimat. Die Fremde erweist sich aber als ein Ort des Todes: zunächst stirbt Elimelech, dann sterben die beiden Söhne Machlon und Kiljon, die inzwischen Moabiterinnen geheiratet haben.

Nach Ansicht einiger Theologen war Anlass der Entstehung dieses Buches die im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. propagierte Forderung, Mischehen mit ausländischen Frauen für ungültig zu erklären und diese Frauen zu verstoßen. Indem das Rutbuch am beispielhaften Einsatz gerade der Moabiterin Rut gegen diese pauschale Diskriminierung protestiert, setzt es andere Maßstäbe. Entscheidend ist demnach nicht die Volkszugehörgkeit, sondern das ethisch-moralische Handeln, das Hören auf die Stimme des Herzens bzw. Gottes. ören auf das HerzHören auf die STimme des HerzensHH Rut entscheidet sich aus Liebe zu ihrer Schwiegermutter gegen alle Vernunft. Damit tritt sie aus dem Rechtsverband ihres Volkes und ihres Glaubens. Aber sie fällt nicht ins Leere, sondern tritt in Jahwes Bereich ein. Trotz der schweren Situation, trotz der Schicksalsschläge zeichnet sich Gottes Führung ab.

"Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist…" (EG 395)

                        Sr. Gisela Monika Blume CCR

28.06.2022: Buch der Richter 9, 7-21

Es wäre doch wirklich zu schade, wenn der Ölbaum kein kostbares Öl, der Feigenbaum keine süße Feigen und der Weinstock keinen Wein mehr produzieren würde. Wie gut, dass sie der Versuchung zur Macht nicht nachgegeben haben, könnte man meinen. Doch so einfach ist es nicht.
Wenn die, die gute Gaben haben, die für andere lebensspendend sind, nicht bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, dann kommt der zum Zug, den eigentlich keiner haben will, weil er seine Macht missbraucht.
In der Geschichte ist dies der Dornenbusch. Dieser scheut sich nicht, bereits im Vorhinein anzukündigen, welche Unterdrückung den anderen Bäumen drohen wird, sollte er zum König gewählt werden. Und weh dem, der sich ihm dann nicht unterwirft - im Feuer soll er verbrennen!

Die kurze Geschichte, die wir gehört haben, wird allgemein als Fabel bezeichnet. Das ist eine in der Bibel seltene Form, die uns aber aus der Literatur durchaus bekannt ist.Den Fabeln gemeinsam ist, dass sie typische menschliche Denk­ und Verhaltensmuster aufdecken und uns auf zugängliche Art und Weise den Spiegel vorhalten wollen.

Was könnte die sogenannte Jotam-­Fabel aus dem Richterbuch uns als Gemeinschaft heute noch zu sagen haben?

Ich denke, es ist zunächst einmal sehr entscheidend zu erkennen, dass die Absage von Ölbaum, Feigenbaum und Weinstock nur vordergründig ehrenhaft ist. Denn ihr Beharren auf die je eigenen Charismen lässt sie ängstlich davor zurückscheuen, Verantwortung für das Wohl der Gemeinschaft zu übernehmen. Wie die Bäume in der Fabel, sind auch wir Schwestern sehr unterschiedlich in unseren Begabungen und Qualitäten. Dies gilt es untereinander zu erkennen und anzuerkennen.
Doch eine Gemeinschaft lebt von der Hingabe jeder Einzelnen.

So kann uns heute die Jotam-Fabel eine Einladung dazu sein, immer wieder neu eine gute innere Balance zwischen Selbstentfaltung und Engagement für die Gemeinschaft zu finden und zu erkennen, wo ängstliche Selbstbezogenheit uns daran hindert.

Sr. Anke Sophia Schmidt CCR

27.06.2022: Buch der Richter 9, 1-6

In den eben gehörten Versen nimmt Abimelech die Hauptrolle ein. Er ist ein Sohn Gideons, der ein frommer und gesegneter Richter in Israel war und einer sichemitischen Mutter. Der machtbesessene Abimelech, der sich seinen stolzen Namen mit der Bedeutung ‚mein Vater ist König‘ wohl selbst zulegte, überzeugte seine Angehörigen mütterlicherseits in Sichem davon, dass statt 70 Regierender ein einziger – er selber – der bessere Herrscher sei.
Abimelech handelt in auftragsloser Selbstherrlichkeit, ihm geht es nur um die eigene Macht.
Das steht in völligem Gegensatz zu den von Gott berufenen Richtern, die das Volk immer wieder von seinen Irrwegen zum Herrn bekehrten und aus der Hand der Feinde erretteten. Abimelech weiß seine Ansichten klar zu bestimmen und durchzusetzen. Er will König werden in Israel, dem Volk seines Vaters. Entschlossen und rücksichtslos setzt er alles ein um zum Zuge zu kommen – dabei schreckt er auch nicht vor dem Mord an seinen 70 Halbbrüdern zurück. Dazu hat er sich ein Gefolge von Männern angeworben, `die nichts zu verlieren hatten und zu allem fähig waren‘, wie es in Vers 4 heißt.
Im Unterschied zu einem verantwortungslosen, selbstherrlichen Vorgehen, das uns im Alten Testament und in der Weltgeschichte immer wieder begegnet, gibt im Volk Israel allein der HERR, Gott, die Macht und vor IHM muss sie verantwortet werden. Im heutigen Text wird der wirkliche Herr Israels, Gott, nicht einmal erwähnt – Staatspolitik kommt scheinbar ohne Gott aus. Aber nur im Gehorsam gegen Gott kann die Ausübung der Macht ihre Rechtfertigung, ihre Grenzen und ihren vorläufigen Sinn finden. So wird Abimelech als 1. König in Israel – nicht von Gott eingesetzt – vom Volk zum König gewählt. Das geschah am Steinmal von Sichem, unter der Eiche, genau an dem Ort, an dem einst Josua vor dem Landtag bekräftigte: ich aber und mein Haus wollen dem Herr dienen, IHM die Treue halten.

Eine Frage aus dem Text heraus an mich könnte sein: wo versuche ich meine eigenen Interessen durchzusetzen, indem ich durch vernünftig klingende Überlegungen andere oder auch mich selbst
täusche? Wo muss ich deutlich ‚nein‘ sagen, um Unrecht zu verhindern?
Es könnte helfen viel Leid zu ersparen, wenn wir immer wieder innehalten, ehrlich sind, Rechenschaft über unsere Motive geben und die Motive anderer prüfen.
Wie gut, dass wir Gott nichts vormachen können und brauchen, dass ER uns kennt und wir ihn bitten können mit Worten aus Ps 139:

„Erforsche mich Gott und erkenne mein Herz,
prüfe mich und erkenne, wie ich‘s meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin und
leite mich auf ewigem Wege.“

Ja, Herr, Du bist Gott – in deine Hand
lass getrost uns fallen. (EG 377, 4)

Sr. Sigrid Debora Klose CCR

08.06.2022: Hohelied, 4,1-5,1

Das sind drei hochpoetische Beschreibungs- oder Bewunderungslieder voller altorientalischer Metaphorik, die versuchen, das Unaussprechliche in Worte zu fassen und das Geheimnisvolle zu umkreisen. Da ist nichts, was die Geliebte erniedrigt, es ist reine Faszination, Ehrfurcht, heiliges Begehren.

Schließlich ist da das Bild des Gartens. Es erinnert an das Paradies, den Garten Eden. Und so strahlt dieser Text etwas aus von der noch ungebrochenen Schöpfung, dem Schöpfungsmorgen, wo Gott unter den Menschen weilte. „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1.Mose1,31)

Eine Auslegerin schreibt: „Liebe ist das Mittel zur Rückkehr ins Paradies.“ *)

Eduard Mörike dichtet:

„Wenn ich von deinem Anschaun tief gestillt,

mich stumm an deinem heiligen Wert vergnüge,

dann hör ich recht die leisen Atemzüge

des Engels, welcher sich in dir verhüllt.“

*) Elisabeth Birnbaum in „Mit der Bibel durch das Jahr 2022“

Sr. Gisela Monika Blume CCR

28.04.2022: 1. Johannesbrief 2, 7-11

Beim Nachdenken über den heutigen Textabschnitt fiel mir das Bild ein, das Franz Jalics gerne verwendet hat, um die dreifache Beziehung von Gottes-, Menschen- und Nächstenliebe zu veranschaulichen. Es ist das Bild von den drei miteinander verbundene Röhren, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Egal, wieviel Flüssigkeit man einfüllt, in allen drei Röhren ist immer gleich viel.

Und so, sagte Franz Jalics, verhält es sich auch mit der Liebe:

Mit dem Maß, in dem ich in der Lage bin, mich selbst zu lieben, in dem Maß vermag ich auch Gott und die Menschen zu lieben. Gibt es etwas in mir, was mich von mir selber trennt, so trennt es mich auch von Gott und von anderen. Meine Liebe zu Gott ist nicht ungetrübt, wenn ich mich selbst oder andere missachte. Empfinde ich negative Gefühle mir selbst gegenüber, so sagt das auch etwas über meine Beziehung zu Gott und meinen Nächsten aus. Der Umgang mit mir selbst und mit anderen ist der Indikator meiner Gottesliebe.

Der heutige Textabschnitt lädt uns ein, ehrlich mit uns selbst zu sein und zu erkennen, wie es mit unserer Liebesfähigkeit bestellt ist. Denn wir haben nur ein Herz, mit dem wir uns selbst, die Menschen und auch Gott lieben.

Sr. Anke Sophia Schmidt CCR

26.03.2022: Johannes 14, 27-31

FRRIEDEN – PAX – SCHALOM dieses Geschenk verheißt uns Jesus. Es ist mehr als wir mit allem menschlichen Bemühen zustande bringen.

Spannungen zwischen einzelnen Menschen, zwischen Gruppierungen, Staaten, Völkern wird es immer geben, und wir können froh und dankbar sein, wenn sie nicht mit Waffengewalt ausgetragen werden, sondern auf dem Verhandlungsweg. Aber allein das kostet schon unendlich viel Mühe und erfordert mitunter ein Umdenken, einen Lernprozess. Und wie kommen wir zu einem Frieden mit der Natur, mit der Schöpfung?? - Eine Aufgabe, in deren Bewältigung wir ganz am Anfang stehen!

Wenn Jesus uns mit diesen Worten Frieden wünscht – besser gesagt: schenkt – dann steht dahinter das Wissen um den Preis, das Wissen um seinen Leidensweg. Es ist kein „billiger“ Friede, und es geht auch nicht nur um eine Dimension, sondern um alle Bereiche des Lebens.

Es wirkt, wie wenn er die Angst der Gethsemane-Nacht schon hinter sich hat, innerlich schon „durch“ ist. Und ich muss denken an das Lied von Bonhoeffer, das er angesichts des sicheren Todes, der vor ihm lag, dichten konnte:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Sr. Gisela Monika Blume CCR

22.03.2022: Johannes 14, 1-7

Jesus, Du sagst Deinen Jüngern und uns, wir sollen nicht erschrecken.

Aber ich erschrecke angesichts des Kriegs, der menschlichen Zerstörungskraft. Und Deine Jünger sind sicher auch erschrocken: Dein Weg ans Kreuz. Du am Kreuz. Tot.

Du sagst: Glaubt an Gott und glaubt an mich. Erschreckt nicht.

Ja, ich will Dir glauben und auf Gott vertrauen. Auf Gott, der Deine Hinrichtung nicht das letzte Wort sein ließ sondern ihr allmächtiges Wort gesprochen, Dich ins Leben, zur Auferstehung gerufen hat.

Ja, ich will nicht im Erschrecken stecken bleiben. Mein Herz hält sich daran fest, dass auch die menschliche Zerstörungskraft, der Krieg nicht das letzte Wort haben. Sondern Du!

Du, der Du sagst: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Lass mich auf Deinen Wegen gehen, Deine Wahrheit erkennen, das Leben wählen und für das Leben eintreten.

Dein Reich komme, Deine Gerechtigkeit, Dein Schalom.

Sr. Franziska Fichtmüller CCR

07.03.2022: Johannes 11, 46-57

Die Passionszeit hat begonnen und für viele Menschen - unweit von hier - ist es eine unmittelbar schmerzlich spürbare Realtiät geworden. Unser Glaube an die Auferstehung inmitten all dem menschlichen Leid ist und bleibt eine Herausforderung. So bekennen wir im Paradox unseres Glaubens: Im Kreuz ist heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.

Sr. Ingrid Tabea Lutz CCR

19.02.2022: Epheser 4, 11-16

Der Briefschreiber bezeichnet die christliche Gemeinde als Leib Christi, dessen Haupt Christus ist. Dieses Haupt bestimmt über den ganzen Leib, wobei die einzelnen Körperteile miteinander verbunden sind. Jedes hilft auf seine Weise mit, dass der ganze Leib funktionsfähig bleibt. So wachsen die Glieder der Gemeinde durch die Liebe zusammen. Einige sind beauftragt, Gemeinden zu gründen, einige reden in Gottes Auftrag, andere gewinnen Menschen für Christus. Wieder andere leiten die Gemeinde oder unterrichten sie in Gottes Wort.

So schreibt Dietrich Bonhoeffer in seinem Buch „Nachfolge“: „Der Raum Jesu Christi in der Welt nach seinem Hingang wird durch seinen Leib, die Kirche, eingenommen. Die Kirche ist der gegenwärtige Christus selbst. Damit gewinnen wir einen vergessenen Gedanken über die Kirche zurück. Wir sind gewohnt, von der Kirche als von einer Institution zu denken. Es soll aber von der Kirche gedacht werden als von einer leibhaftigen Person, freilich einer ganz einzigartigen Person.“

Dass allein der Kopf über den ganzen Körper bestimmt, entspricht zwar nicht unseren heutigen Erkenntnissen – es ist um einiges differenzierter! Aber dass alles mit allem organisch zusammenhängt, dass Kirche nicht einfach nur eine Institution ist, sondern etwas Lebendiges, das von Gott geschaffen und den Menschen anvertraut ist, ist wunderbar und staunenswert.

So heißt es in unserem Leitbild: „Wir bekennen uns zu der einen Kirche, die nach dem Neuen Testament der Leib Christi ist…“

„Dank sei dir Vater für das ewge Leben und für den Glauben, den du uns gegeben, dass wir in Jesus Christus dich erkennen und Vater nennen. “ (Liederheft für die Gemeinde Nr. 638)

Sr. Gisela Monika Blume CCR

18.01.2022: Josua 4, 1 – 5,1

„Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen!“ – Ein hartes Wort, das leider zum Sprichwort geworden ist und viel Unheil angerichtet hat.

Denn es lässt Gott aus dem Spiel – der doch die Barmherzigkeit und Liebe ist!

In den Kommentaren wird es aus dem geschichtlichen Zusammenhang erklärt: die Erwartung der Wiederkunft des Herrn in naher Zukunft hat offenbar Menschen dazu veranlasst, die Hände in den Schoß zu legen, ein liederliches Leben zu führen und vom Almosen anderer zu leben. Dabei hätte gerade die Naherwartung der Wiederkunft Christi Ansporn sein können, die Arbeit, die man gerade hat, gut zu machen! Der Briefschreiber ermahnt, sich an Paulus ein Beispiel zu nehmen, der als Zeltmacher gearbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient hat.

Sinn der Arbeit ist demnach 1. niemandem zur Last zu fallen, 2. keine Arbeit gering zu achten, 3. arbeiten, um anderen helfen zu können.

Heute, in einer Zeit mit hoher Arbeitslosigkeit in vielen Ländern der Erde wissen wir, welch kostbares Gut es ist, arbeiten zu können und erst recht einen bezahlten Arbeitsplatz zu haben. Das Mönchtum hat von Anfang an Arbeit als sinnvoll betrachtet und auch auf die heilsame Wechselwirkung von Gebet und Arbeit (ora et labora) hingewiesen.  

Herr, gib uns allen unser täglich Brot….Amen

Sr. Gisela Monika Blume CCR

13.01.2022: Joh 4, 46-54

Ein Mensch geht zu Jesus. Er ist in Not. Sein Sohn ist krank, todkrank.

Er geht. Es ist weit bis Kana.
Und als er endlich da ist, als er Jesus seine Bitte sagen kann, reagiert Jesus schroff. "Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht."
Er glaubt doch. Wäre er sonst losgelaufen, hätte seinen Sohn für doch mindestens 20 Stunden verlassen? Oder war es nur pure Verzweiflung? 
Egal!
Er bittet erneut. Versucht sich verständlich zu machen: Mein Sohn stirbt!
„Dein Sohn lebt“ – sagt Jesus.
Er, der Vater, kann nicht sehen, ob das stimmt. Der Beweis steht aus. Es gibt keine Versicherung, keine Begründung oder irgendetwas, woran der Vater sich festhalten könnte. Da ist nur Jesus Wort: Dein Sohn lebt.

So sehe ich ihn stehen, den Vater, seine leeren Hände bittend Jesus hinhaltend. Und Jesus legt seinen Satz hinein, sein Wort.

Ich bin dieser Mensch. Ein Mensch, der Jesus die eigene Not und die Not anderer entgegenstreckt. Und dann, wie der Vater hier in Kana, weitergehen muss, ohne spürbare Zeichen, ohne sichtbares Wunder, ohne Garantie oder Beweis; ein Mensch, der weitergeht im vertrauenden Glauben an eben dieses Wort.
Und die oft genug dasteht und anderen von diesem Lebenswort Gottes erzählt, es in die ausgestreckten Hände ihrer Not hineinlegt. Voll Vertrauen.
Weil ich, wie der Vater, die wundervolle Erfahrung machen durfte: das Wort trägt. Oft genug mitten hindurch durch bittere Krisen oder schlimme Krankheit.

Vielleicht führt ein Wunder zum Glauben. Ganz sicher öffnet der Glaube an Gottes wirksames Wort die Augen für das Wunder des Lebens.

Es singt in mir: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht Es hat Hoffnung und Zukunft gebracht. Es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten. Ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

 

Sr. Franziska Fichtmüller  CCR

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